Herzog, Roman

* 05.04.1934 Landshut

Jurist, Minister, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Bundespräsident, o. Professor, Dr. jur., ev.

1953-1957 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität München
1958-1964 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität München
1964-1966 Privatdozent an der Universität München
1966-1969 Professor für Staatsrecht und Politik an der Freien Universität Berlin
1969-1973 Professor für Staatslehre und Politik an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer
1971-1980 Vorsitzender der Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD
seit 1972 Ordentliches Mitglied der Synode der EKD
1973-1978 Bevollmächtigter (Staatssekretär) des Landes Rheinland-Pfalz am Sitz der Bundesregierung
1978-1980 Minister für Kultus und Sport des Landes Baden-Württemberg
1978-1983 Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU
1980-1983 Mitglied des Landtags und Innenminister von Baden-Württemberg
1983-1987 Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
1987-1994 Präsident des Bundesverfassungsgerichts
1994-1999 Bundespräsident
1999-2000 Leiter des ersten europäischen Konvents zur Ausarbeitung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union
2003 Präsident der von der CDU eingesetzten "Kommission soziale Sicherheit" ("Herzog-Kommission"). Die Kommission legte am 30.09.2003 ihren Abschlussbericht vor.
seit 2003 Leiter des "Konvents für Deutschland"

Literaturhinweise
Herzog, Roman: Jahre der Politik. Die Erinnerungen. München 2007.
Ders.: Mut zum Handeln. Wie Deutschland wieder reformfähig wird. Frankfurt/Main-New York 2008.
Ders.: Wahrheit und Klarheit. Reden zur Deutschen Geschichte. Hamburg 1995.
Ders.: Wie der Ruck gelingt. München 2005.
Ders./Hobe, Stephan (Hg.): Die Europäische Union auf dem Weg zum verfassten Staatenverbund. Perspektiven der europäischen Verfassungsordnung. München 2004.
Reker, Stefan: Roman Herzog. Berlin 1995.