| Amsterdamer Vertrag 1997 | |
Nach den Römischen Verträgen (1957) und dem Vertrag von Maastricht (1992) bildet der am 16. und 17. Juni 1997 von den europäischen Staats- und Regierungschefs verabschiedete Amsterdamer Vertrag eine weitere Säule im Zusammenwachsen Europas. Grundlagen Der Amsterdamer Vertrag trat nach seiner Ratifizierung durch die 15 EU-Mitgliedstaaten am 1. Mai 1999 in Kraft. Er änderte und erweiterte die Regelungen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), der Römischen Verträge (EWG/EG) und des Vertrages von Maastricht. Durch ein besonderes Protokoll wurde auch das Schengener Abkommen von 1985 in den Rahmen der EU einbezogen. Inhalte Der Amsterdamer Vertrag schuf entscheidende Voraussetzungen zur Weiterentwicklung der Europäischen Union durch
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